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Vampire aus dem Hochland fallen im Dungeon ein

    Einer von Schottlands ältesten Mythen erwacht im Edinburgh Dungeon wieder zum Leben. Es ist die Legende von der Boabhan Sith, einer bekannten blutsaugenden Dämonin, deren Mythos tief in der schottischen Folklore verwurzelt ist.

    Nun wird diese verführerische, aber grausame Dämonin in der neuen, £100.000 teuren Austellung "Vampire: Mythos oder Tatsache" im Edinburgh Dungeon gezeigt.
    "Wir haben viele Informationen rund um die Boabhan Sith gesammelt und niemand scheint genau sagen zu können, wann der Name das erste Mal erwähnt wurde.", erklärt Manager Andrew McDonald. Die bekannteste Legende über die Baobhan Sith berichtet von vier Jägern, die in einer einsamem Hütte ihr Nachtlager aufschlugen. Während sie beim Feuerschein plauderten, fing einer der Männer zu singen und die anderen zu tanzen an. Bald wurde die Abwesenheit von Frauen beklagt, worauf vier schöne grüngekleidete Frauen erschienen. Sie begannen zu singen und tanzten mit drei der vier Jäger. Ohne jegliche Vorwarnung fielen die Frauen über die Männer her, nur der Jäger, welcher sitzen geblieben war um zu singen, konnte entkommen. Er versteckte sich zwischen den Pferden bis zum Morgengrauen. Als er schlieβlich zum Lager zurückkehrte, fand er seine Kameraden tot - bis auf den letzten Tropfen Blut ausgesaugt - vor.

    "Sollte jemand mehr über diese Legende wissen, wie zum Beispiel an welchem Ort diese Geschichte stattgefunden hat, oder in welcher Hütte, dann würden wir gerne von dem- oder derjenigen hören.", sagt Andrew.
    Die Nacht, in welcher die drei Jäger umkamen, wird ein Teil der neuen Show im Dungeon sein.

    In 'Vampire: Mythos oder Tatsache' werden unsere Besucher auch die Möglichkeit haben Bram Stoker's berühmten 'Count Dracula' zu sehen bevor man Jahrhunderte zurückreist, zu der sechsjährigen Herrschaft von Prinz Vlad Dracule von Walachia (in der Nähe von Ungarn) von 1456 bis 1462. Vlad war ein Vertreter grausamster psychologischen Kriegsführung....eine einfallende türkische Armee musste an aufgespieβte Kindern, Frauen und Männern vorbeimarschieren. Zutiefst von diesem Anblick schokiert, zogen sie sich wieder zurück. Historische Schätzungen gehen von 20.000 aufgespieβten Körpern aus.

    "Wir verwenden eine Mischung aus Spezialeffekten, besonderer Raumausstattung und Schauspielern, um unseren Besuchern das Gefühl vermitteln zu können, welches die türkische Armee bei diesem Anblick wohl gehabt haben muss.", erklärt Andrew weiter. "Natürlich werden wir unserem frech - typischen Stil weiterhin treu bleiben, so dass der Besucher etwas zum Lachen haben wird, auch wenn es vielleicht nur nervöses Gelächter ist.", führt Andrew fort.

    Die neue Austellung wird Ostern eröffnet.

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